Magenspiegelung (Gastroskopie)

Wie verläuft eine Magenspiegelung?

Die Untersuchung dauert im Regelfall  wenige Minuten. Sie ist etwas unangenehm, aber kaum schmerzhaft. Vor der Untersuchung kann der Rachen bei Bedarf durch Aufsprühen eines Anästhetikums (lokales Betäubungsmittel) vorbehandelt werden. Auf Wunsch kann auch eine Kurznarkose verabreicht werden, die Kosten dafür trägt der Patient selbst.
In bequemer Linksseitenlage führt der Arzt das Endoskop über den Mund in die Speiseröhre durch den Magen bis in den Zwölffingerdarm ein.

Beim langsamen Zurückziehen des Endoskops und beim Einblasen von Luft kann der Arzt die Schleimhaut des Verdauungstraktes beurteilen und je nach Krankheitsbild Gewebeproben entnehmen oder kleine therapeutische Eingriffe vornehmen.

Wann wird eine Magenspiegelung durchgeführt?

  • Verdacht auf Magengeschwür
  • Verdacht auf Zwölffingerdarmgeschwür
  • Verdacht auf gut- oder bösartige Veränderungen in der Speiseröhre, im Magen und im Zwölffingerdarm
  • bei Anämie
  • bei chron. Durchfall
  • bei Gastritis und Infektionen mit  Helicobakter pylori.

Endoskopische Untersuchungen werden nach einem gesicherten Qualitätsstandard durchgeführt.