Enddarmspiegelung
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Sprechzeiten:

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Do – 7.00 – 13.30 Uhr
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Termin:
0341 / 21 31 597  kontakt(at)magen-darm-praxis.de

ENDDARMSPIEGELUNG / PROKTOSKOPIE

Im Gegensatz zu flexiblen Darmspiegelung werden Enddarmspiegelung (Proktoskopie) und Mastdarmspiegelung (Rektoskopie) mit kurzen, starren Geräten durchgeführt. Ein Vorteil ist, dass der Blick auf die Schleimhaut nicht über ein Kamerasystem erfolgt, sondern das Auge direkt auf die Darmwand blickt. Mit dieser Methode werden Erkrankungen der letzten Zentimeter des Darms diagnostiziert und behandelt, die dem flexiblen Endoskop nicht oder nur schwer zugänglich sind. Beispiele dieser Erkrankungsgruppe sind Analfissuren, Hämorrhoiden, Analhauterkrankungen, Schließmuskelerkrankungen, Analfisteln und -abszesse sowie Polypen und Tumore.

Die Proktoskopie benötigt nur eine wenig belastende Vorbereitung in Form einer Reinigung mit einem Klysma. Diese Reinigung ist wichtig, damit der Untersucher einen freien Blick auf die Schleimhaut hat. Sie müssen nicht nüchtern zur Untersuchung kommen. Die Untersuchung selbst kann in verschiedenen Positionen durchgeführt werden. Die sogenannte Knie-Ellenbogen-Lage und die Rückenlage, ähnlich wie bei einer gynäkologischen Untersuchung, werden von den Patienten als unangenehm empfunden. Wir bevorzugen deshalb die bequemere Linksseitenlage.

Die Untersuchung erfolgt in mehrere Etappen. Zunächst schaut sich der Untersucher die Haut im Analbereich genau an, danach erfolgt die Ausstattung des letzten Darmabschnitts mit dem Zeigefinger. Als letzter Schritt wird ein mit Gleitgel bestrichenes, starres Endoskop vorsichtig in den Analkanal geschoben. Darüber kann dann die Darmschleimhaut betrachtet werden. 

Da diese Untersuchungsmethode zwar etwas unangenehm, aber nicht schmerzhaft ist und nur wenige Minuten dauert, ist in der Regel keine Beruhigungs- oder Schlafspritze erforderlich.

Im Anschluss an die Untersuchung können alle normalen Alltagsaktivitäten ausgeübt werden.

HÄMORRHOIDEN

Hämorrhoiden sind erweiterte Gefäßpolster des Analkanals, die natürlicher Weise an dessen gas- und flüssigkeitsdichtem Verschluss teilhaben. Dieses Venennetz ist also von der Natur so vorgesehen und normal. Probleme und Beschwerden können dann auftreten, wenn diese sich vergrößern. Ursächlich könne sein: Schwangerschaft und Geburt, allgemeine Bindegewebsschwäche, langjährigen Verstopfung, heftiges Pressen bzw. andere mechanische Beanspruchungen, die zur Schleimhautverletzung im Analkanal führen können. Typische Symptome sind Blutungen, Nässen oder Juckreiz im Bereich der Analregion. Hämorrhoiden verursachen in der Regel keine Schmerzen. Hinter Schmerzen der Analregion verbergen sich meist andere Erkrankungen (z.B. Analfissur, Analvenenthrombose oder Abszesse).

Hämorrhoiden sind harmlos, können aber sehr lästige Beschwerden verursachen. Da es sich um anatomische Veränderungen handelt, ist eine Lokalbehandlung mit Zäpfchen oder Salben in der Regel nicht erfolgreich und nicht erforderlich. Operationen sind aufwändig und in den meisten Fällen nicht erforderlich. Die endoskopische Behandlung ist die Behandlung der ersten Wahl bei Hämorrhoiden.

Es stehen 3 Verfahren zur Verfügung, die im Rahmen einer Proktoskopie durchgeführt werden:

1 Verödung (Sklerosierung)

2 Gummiband-Abbindung (Gummiring-Saugligatur)

Welches Verfahren für Sie geeignet ist, wird Ihnen der Untersucher nach erfolgter Diagnostik mitteilen.

GastroPraxis Breitschwerdt. Glas. Gürtler. Ferdinand- Rhode- Straße 29 | 04107 Leipzig | Tel.: 0341 / 2131597 | kontakt(at)magen-darm-praxis.de