Magenspiegelung
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Termin:
0341 / 21 31 597  kontakt(at)magen-darm-praxis.de

Magenspiegelung

  • Magenbeschwerden

    Magenbeschwerden

    Ihr Arzt hat Ihnen zu einer Gastroskopie geraten. Das ist eine Spiegelung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Hiermit erklären wir Ihnen kurz diese Untersuchung.
  • Das flexible Endoskop

    Das flexible Endoskop

    Die Untersuchung wird mit einem Endoskop durchgeführt. Das Innere des biegsamen Schlauchs besteht aus tausenden von Glasfasern. Mit Hilfe dieser Fasertechnologie kann Ihr Arzt durch das Okular am Endes des Endoskopes in die Hohlräume Ihres Körpers sehen.
  • Wie bereiten Sie sich vor

    Wie bereiten Sie sich vor

    Nehmen Sie bitte 12 Stunden vor der Untersuchung keine feste Nahrung mehr ein. Speisereste würden dem Arzt die Sicht erschweren. Vor der Gastroskopie bekommen Sie einen Entschäumer zu trinken. Diese Flüssigkeit dient zur weiteren Verbesserung der Sicht. Danach kann Ihr Rachenraum mit einem Spray betäubt werden, um den natürlichen Würgereiz beim Einführen des Endoskopes zu mindern.
  • Die schmerzfreie Untersuchung

    Die schmerzfreie Untersuchung

    Sie legen sich in eine bequeme Seitenlage, die assistierende Schwester gibt Ihnen einen Beißring zwischen die Zähne, um den wertvollen Schlauch zu schützen und spricht Ihnen freundlich zu. Im Einzelfall und bei einem ängstlichen Naturell ist eine Beruhigungsspritze möglich. Das Gerät wird mit einem kräftigen Schluck in die Speiseröhre eingeführt, danach atmen Sie normal und ruhig weiter. Der Schlauch kann so leicht in den Magen vorgeschoben werden.
  • Die genaue Untersuchung

    Die genaue Untersuchung

    Die Spitze des Instruments ist abwinkelbar, damit der Arzt jede Falte betrachten kann. Farbliche Veränderungen der Schleimhaut geben dem Arzt Aufschluss über mögliche krankhafte Veränderungen. Damit sich der Magen gut entfaltet, wird durch den Schlauch zusätzlich Luft eingeführt. Diese Luft wird am Ende der Untersuchung auf gleiche Weise wieder abgesaugt.
  • Eine sichere Diagnose

    Eine sichere Diagnose

    Während der Arzt Ihren Magen eingehend von innen betrachtet, kann er, um ganz sicher zu gehen, mit einer winzigen Zange eine Gewebeprobe entnehmen. Dieser Vorgang ist für Sie völlig schmerzlos, ist aber wichtig für eine sichere Diagnose.
  • Kurz und schmerzlos

    Kurz und schmerzlos

    Das wars auch schon. Die maximale Untersuchungsdauer beträgt 6 min. Sicher können Sie sich nun besser auf die Untersuchung einstellen. Normalerweise benötigen Sie keine Beruhigungsspritze. Die flexible Endoskopie gibt es seit vielen Jahren, sie wird mehr und mehr patientenfreundlicher.

Bei der Magenspiegelung (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie – kurze Gastroskopie) werden Speiseröhre, Magen und der obere Teil des Zwölffingerdarms untersucht. Das dazu genutzte Gerät nennt man Endoskop, oder in diesem Falle auch Gastroskop. In die flexible Sonde sind eine Lampe, eine Kamera und ein Arbeits- und Saugkanal eingebaut. Neben der reinen Betrachtung der Schleimhaut sind auch die Entnahme von Sekret- und Gewebeproben und kleinere operative Eingriffe möglich.

Wann ist eine Magenspiegelung notwendig?
Zu einer Magenspiegelung wird Ihnen Ihr Arzt bei folgenden Situationen raten:

  • Schluckstörungen (Dysphagie) und Schmerzen beim Schlucken
  • Sodbrennen
  • Entzündungen (Ösophagitis) und Krampfadern (Ösophagusvarizen) der Speiseröhre
  • länger bestehende Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit
  • Oberbauchschmerzen
  • Erbrechen von Blut (Hämatemesis)
  • chronischer Husten (mit Verdacht auf Fisteln, Ausstülpungen oder Säurerückfluss aus der Speiseröhre)
  • unklarer Gewichtsverlust
  • Entzündungen der Magenschleimhaut (Gastritis)
  • Verdacht auf Magentumor
  • Verdacht Geschwüre im Verdauungstrakt (Ulcus)
  • Zur gezielten Entnahme von Gewebeproben (Biopsien) mit Hilfe von Zangen bei bekannten Erkrankungen (Verlaufkontrollen)
  • Entfernung verschluckter Fremdkörper
  • Abtragen kleiner Geschwülste (Polypen)
  • Blutungsstillung in Speiseröhre, Magen oder Zwölffingerdarm
  • Aufdehnen von Verengungen der Speiseröhre mit flexiblen Dehnungsstäben (Bougies) oder Lasertherapie

Vorbereitung für die Magenspiegelung:
Es ist wichtig, dass Sie zur Magenspiegelung nüchtern erscheinen. Sie dürfen für mindestens acht Stunden keine Nahrung und Getränke wie Milch oder Kaffee mit Zucker zu sich nehmen dürfen. Dieses Vorgehen ermöglicht eine aussagefähige Untersuchung und verhindert die Aspiration (Einatmen von Speisebrei) während der Untersuchung. Klares, kohlensäurefreies Wasser dürfen Sie bis maximal zwei Stunden vor der Magenspiegelung trinken. Falls Sie rauchen sollten, verzichten Sie bitte am Tag der Untersuchung darauf. Nikotin regt die Magensäurebildung an und kann somit zu unzureichenden Sicht während der Untersuchung führen.

Beruhigungsspritze bei der Magenspiegelung?
Prinzipiell ist eine Beruhigungsspritze (Sedierung) bei der Magenspiegelung nicht notwendig. In der Regel reicht ein betäubendes Spray für den Rachenraum. Sollten Sie aber trotzdem gern eine Beruhigungsspritze bevorzugen, sprechen Sie uns bitte vor der Untersuchung an. Bedenken Sie, dass Sie nach einer solchen Beruhigungsspritze für 24 Stunden kein Fahrzeug führen dürfen und sich abholen lassen müssen.

Risiken bei der Magenspiegelung
Prinzipiell ist die Magenspiegelung ein sehr schonendes Verfahren. Schmerzen nach der Magenspiegelung sind selten. Beim Einführen kann das Endoskop den Würgereiz auslösen, was von den Patienten als unangenehm empfunden werden kann. Gelegentlich treten Heiserkeit und Blähungen auf. Diese Symptome verschwinden aber rasch.

Ernste Komplikationen (Schäden am Gebiss, Verletzungen der Schleimhaut oder ein Durchstoßen (Perforation) der Wand von Speiseröhre, Magen oder Zwölffingerdarm mit dem Gastroskop) treten extrem selten auf.

Magen
Refluxoesophagitis
Magen
Duodenum

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