Magenspiegelung
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Termin:
0341 / 21 31 597  kontakt@magen-darm-praxis.de

Magenspiegelung

Bei der Magenspiegelung (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie – kurze Gastroskopie) werden Speiseröhre, Magen und der obere Teil des Zwölffingerdarms untersucht. Das dazu genutzte Gerät nennt man Endoskop, oder in diesem Falle auch Gastroskop. In die flexible Sonde sind eine Lampe, eine Kamera und ein Arbeits- und Saugkanal eingebaut. Neben der reinen Betrachtung der Schleimhaut sind auch die Entnahme von Sekret- und Gewebeproben und kleinere operative Eingriffe möglich.

Wann ist eine Magenspiegelung notwendig?
Zu einer Magenspiegelung wird Ihnen Ihr Arzt bei folgenden Situationen raten:

  • Schluckstörungen (Dysphagie) und Schmerzen beim Schlucken
  • Sodbrennen
  • Entzündungen (Ösophagitis) und Krampfadern (Ösophagusvarizen) der Speiseröhre
  • länger bestehende Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit
  • Oberbauchschmerzen
  • Erbrechen von Blut (Hämatemesis)
  • chronischer Husten (mit Verdacht auf Fisteln, Ausstülpungen oder Säurerückfluss aus der Speiseröhre)
  • unklarer Gewichtsverlust
  • Entzündungen der Magenschleimhaut (Gastritis)
  • Verdacht auf Magentumor
  • Verdacht Geschwüre im Verdauungstrakt (Ulcus)
  • Zur gezielten Entnahme von Gewebeproben (Biopsien) mit Hilfe von Zangen bei bekannten Erkrankungen (Verlaufkontrollen)
  • Entfernung verschluckter Fremdkörper
  • Abtragen kleiner Geschwülste (Polypen)
  • Blutungsstillung in Speiseröhre, Magen oder Zwölffingerdarm
  • Aufdehnen von Verengungen der Speiseröhre mit flexiblen Dehnungsstäben (Bougies) oder Lasertherapie

Vorbereitung für die Magenspiegelung:
Es ist wichtig, dass Sie zur Magenspiegelung nüchtern erscheinen. Sie dürfen für mindestens acht Stunden keine Nahrung und Getränke wie Milch oder Kaffee mit Zucker zu sich nehmen dürfen. Dieses Vorgehen ermöglicht eine aussagefähige Untersuchung und verhindert die Aspiration (Einatmen von Speisebrei) während der Untersuchung. Klares, kohlensäurefreies Wasser dürfen Sie bis maximal zwei Stunden vor der Magenspiegelung trinken. Falls Sie rauchen sollten, verzichten Sie bitte am Tag der Untersuchung darauf. Nikotin regt die Magensäurebildung an und kann somit zu unzureichenden Sicht während der Untersuchung führen.

Beruhigungsspritze bei der Magenspiegelung?
Prinzipiell ist eine Beruhigungsspritze (Sedierung) bei der Magenspiegelung nicht notwendig. In der Regel reicht ein betäubendes Spray für den Rachenraum. Sollten Sie aber trotzdem gern eine Beruhigungsspritze bevorzugen, sprechen Sie uns bitte vor der Untersuchung an. Bedenken Sie, dass Sie nach einer solchen Beruhigungsspritze für 24 Stunden kein Fahrzeug führen dürfen und sich abholen lassen müssen.

Risiken bei der Magenspiegelung
Prinzipiell ist die Magenspiegelung ein sehr schonendes Verfahren. Schmerzen nach der Magenspiegelung sind selten. Beim Einführen kann das Endoskop den Würgereiz auslösen, was von den Patienten als unangenehm empfunden werden kann. Gelegentlich treten Heiserkeit und Blähungen auf. Diese Symptome verschwinden aber rasch.

Ernste Komplikationen (Schäden am Gebiss, Verletzungen der Schleimhaut oder ein Durchstoßen (Perforation) der Wand von Speiseröhre, Magen oder Zwölffingerdarm mit dem Gastroskop) treten extrem selten auf.

Magen
Refluxoesophagitis
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Duodenum

GastroPraxis Breitschwerdt. Glas. Gürtler. Ferdinand- Rhode- Straße 29 | 04107 Leipzig | Tel.: 0341 / 2131597 | kontakt(at)magen-darm-praxis.de