Vorsorgekoloskopie
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Vorsorgekoloskopie

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Di – 7.00 – 13.30 Uhr
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Termin:
0341 / 21 31 597  kontakt(at)magen-darm-praxis.de

Vorsorge

Warum Darmkrebsvorsorge?
Weltweit erkranken jährlich 1,4 Millionen Menschen neu an Darmkrebs. In Deutschland sind es mehr als 60 000. Der Darmkrebs entwickelt sich aus gutartigen Vorstufen (sogenannten Polypen). Mit der Endoskopie können diese Polypen gefunden und entfernt werden – bevor sie zum Krebs werden. Die letzten zehn Jahre haben gezeigt, dass man mit der Vorsorgekoloskopie viele Menschen vor dem Auftreten eines Darmkrebses bewahren kann.

Wer ist betroffen?
Prinzipiell kann jeder in jedem Alter Darmkrebs bekommen. Es gibt aber bestimmte Personengruppen mit erhöhtem Risiko ( Risikorechner >>):

  • älter als 50 Jahre
  • familiäre Vorbelastung
  • Nachweis von Blut im Stuhl
  • in der Vergangenheit bereits nachgewiesenen Polypen
  • Blutsverwandte mit Darm-, Magen-, Gebärmutter-, Eierstock-, Nierenbecken- oder Harnleiterkrebs
  • Blutsverwandte, die vor dem 50. Lebensjahr an Darmkrebs erkrankten
  • vorhandene Erkrankungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Diabetes mellitus Typ 2
  • Rauchen
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • erhöhte Blutfettwerte
  • erhöhter Blutdruck
  •  ungesunde Ernährungsweise (viel rotes Fleisch, Fett, Zucker, wenig Obst und Gemüse)

 

Welche Möglichkeiten der Darmkrebsvorsorge gibt es?

Darmspiegelung >>
Stuhltest >>
Alternativen >>

 

Stuhltest

Verborgenes (okkultes) Blut im Stuhl kann mit Hilfe eines Tests nachgewiesen werden. Diese Blutspuren im Stuhl können ein Hinweis auf Polypen, Tumore oder Gefäßmissbildungen im Darm sein. Wird dieser Test ab dem 50. Lebensjahr einmal pro Jahr durchgeführt, haben diese Personen ein geringeres Risiko an Darmkrebs zu sterben als Personen, die sich keiner Vorsorgeuntersuchung unterziehen. Die verfügbaren Stuhltests bieten jedoch weniger Sicherheit bei der Diagnose, als es die Spiegelung gewährleistet. Es gibt verschiedene Arten solcher Tests. Man unterscheidet zwischen chemischen und den (neueren) immunologischen Stuhltests.

Alternativen

Kapselendoskopie
Die Kapselendoskopie ist ein relativ neues Verfahren. Nach einer Vorbereitung, die der Vorbereitung für die Darmspiegelung entspricht, schluckt der Patientin eine Kapsel (etwas größer als eine Medikamentenkapsel). Diese Kapsel beinhaltet eine kleine Batterie zur Stromversorgung, optische Technik zu Bildaufnahme, eine Lichtquelle und einen Sender zur Bildübertragung. Der Empfänger mit Bildspeicher wird vom Patienten in einer kleinen Umhängetasche während der gesamten Untersuchung getragen. Die Kapsel wird am Ende auf natürlichen Weg ausgeschieden. Die Zuverlässigkeit dieser Untersuchung ist im Vergleich zur herkömmlichen Darmspiegelung geringer. Entscheidet man sich für die Kapselendoskopie, so sollte man sich vergegenwärtigen, dass Probeentnahmen und Polypabtragungen natürlich nicht möglich sind. Werden also krankhafte Befunde gesehen, muss im zweiten Schritt eine Koloskopie durchgeführt werden. Jede 5. Vorsorge-Kapselendoskopie führt zu einer Koloskopie.
Virtuelle Darmspiegelung
Als virtuelle Darmspiegelung wird eine spezielle Computertomographie bezeichnet. Hier werden Schichtaufnahmen vom Bauchraum erstellt und dann mittels Computertechnik zu 3-D-Darstellungen umgerechnet. Auch diese Methode kann aktuell noch nicht mit der Diagnosesicherheit der Dickdarmspielgeung mithalten, insbesondere kleine, flache Veränderungen werden hier übersehen. Hinzukommt, dass die CT-Untersuchung eine nicht unerhebliche Strahlenbelastung darstellt.

Koloskopieeinblicke

Polyp
Dünndarm (Ileum) mit Zottenstruktur
Colon normal
Rektum normal

GastroPraxis Breitschwerdt. Glas. Gürtler. Ferdinand- Rhode- Straße 29 | 04107 Leipzig | Tel.: 0341 / 2131597 | kontakt(at)magen-darm-praxis.de